Guido Sterzl

 

 

 

 

 

 

 

 

Der wahrscheinlich einzige singende, tanzende und doch irgendwie studierte Hausmeister Kölns, Guido Sterzl stammt ursprünglich aus der bis heute abtrünnigen Republik Oberfranken, die im Norden des ebenfalls abtrünnigen Bundeslandes Bayern liegt, genau genommen aus der Kaiserstadt Bamberg. Na ja, eigentlich der ehemaligen Kaiserstadt Bamberg, auch wenn sich das noch nicht bei allen Ureinwohnern herumgesprochen zu haben scheint.

Bei intensiven Eigenrecherchen angesichts seiner zahllosen Talente und Talentchen versuchte er sich unter anderem als Geiger, Bratscher, Instrumentenbauer, wurde Tischler, Musiklehrer, Organisator, managte eine Akademie für Musik in Italien, wollte nach Australien als Bierbrauer auswandern, und, und, und...... Nur Wirt wurde er nie.

Besser so, denn seine Leidenschaft ist und war es immer Menschen zu unterhalten.

Schließlich hatte das Schicksal ein Einsehen, und ließ Ihn in Köln an der Musikhochschule Gesang studieren.

Bei Professoren wie Kurt Moll, Hans Sotin, Karl Josef Görgen und Igor Follwill um nur einige zu nennen, die Ihm auf seinem Weg halfen und unterstützten. Schnell war Ihm nach nur fünf Jahren klar geworden, dass dies sein Weg sein sollte. Wie gesagt er war auch mal Bratscher. Er sang bereits während des Studiums in Professionellen Chören wie NDR, WDR, SWR, sowie dem Berliner Rundfunkchor, im Chor der Bamberger Symphoniker, dem Europäischen Vokalensemble Aachen, aber auch als Solist in unzähligen Produktionen. Erarbeitete mit Dirigenten wie Sinopoli, Tilson Thomas, Eschenbach, Stein, war als Solist bis ins Schleswig Holstein Festival gelangt. Wie, weis er bis heute nicht. Sang Liederabende, die bis heute musikalisch gesehen seine große Passion sind, eine Kunstform, die heute so populär ist, wie ein Furunkel im Gesicht.

Zur Zeit arbeitet er am Opernhaus Köln und gehört dort zum festen Ensemble im Chor.

Nun der Zufall wollte es, das er seinen unehelichen eineiigen Zwillingsbruder aus erster Ehe seines angeheirateten Patenonkels seiner verstorbenen, nicht wirklich zur Familie gehörende Urgroßnichte traf, oder so ähnlich, irgendwie .- zumindest gefühlsmäßig...... Tino, seinen Freund im Geiste.

Von nun an war nichts mehr wie vorher. Er hatte einen Tenor an der Backe und von nun an gingen sie gemeinsam auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Sie vereinen Oper und Klamauk, Satire und Gesang, gute Musik, egal wer Sie zuerst komponiert hat und Lieder, die die Welt nicht braucht zu: Tino und Guido, dem großen Opernfressen.

Ihrer einzigen echten wahren großen Leidenschaft, Ihrer Berufung.